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Die Llanos
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Diese große, dünnbesiedelte Region von
Grassteppen östlich der Cordillera de Mérida
und nördlich des Orinicos ist überwiegend
flach.
Das Gebiet erstreckt sich bis zur Nordküste
und ist Zentrum der Rinderzucht. Zahlreiche Flüsse
schlängeln sich durch die Landschaft; an ihren
Ufern liegen Wälder und Sümpfe, in denen
Silberreiher, Papageien, Alligatoren und Affen leben.
Auf den Rodeos kann man die
Reitkünste der Steppenbewohner
und ihre Kunstfertigkeit mit dem Lasso bewundern.
Zur Entspannung kann man auch
am Joropo, Venezuelas
Nationaltanz, teilnehmen.
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Was das Außergewöhnlichste an Venezuela
ist? Für viele Venezolaner steht fest, daß dies
nur die Llanos sein können, die gigantisch großen
Tiefebenen, welche sich über die Mitte des Landes
breiten. Von Barinas am Fuß der Anden im Westen
bis hinüber nach El Tigre, der Erdölstadt
im Osten, umfassen sie mit circa 300.000 km2 ungefähr
ein Drittel der gesamten Landesfläche und dehnen
sich weiter bis hinüber nach Kolumbien aus.
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In Venezuela
unterscheidet man zwischen den Llanos Altos, die
sich als etwa 50 km breiter Streifen am Andenrand
von Barinas über Guanare nach Acarigua
hinziehen, und den Llanos Bajos. Sie erstrecken sich hinter Calabozo hinunter
zum Río Meta im Süden und zum Orinoco im Osten.
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Die Hauptattraktion dieser
Region ist die vielfältige
Fauna. Von Kaimanen bis zu Anakondas, von Ibissen
bis zum Jaguar, vom Gürteltier bis zum Ameisenbär
und den Wasserschweinen chigüires
haben unzählige Tierarten in den Llanos ihre
Ökologische Nische gefunden. Ornithologen
entdecken in den Llanos ihr Dorado. |
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Reisebeschreibung
Tag
1. Unser
erster Tag bringt uns hinauf ins Hochland,
wo wir eine Kondorstation sowie die Gletscherseen "Laguna
Mucubaji" sowie "Laguna Negra" besuchen.
Am Nachmittag fahren wir durch herrlichen
Bergnebelwald hinunter ins Flachland in den
Bundesstaat "Barinas". Nach einem
typischen Mittagessen (Grillplatte) fahren
wir am Nachmittag weiter bis in den Bundesstaat
Apure, wir überqueren bei Bruzual die
Brücke über den "Apure"-Fluss
und erreichen nach weiteren 3 Stunden fahrt
und vielen Foto-stopps unser "Campamiento",
wo wir in
der ewigen Weite der Savanne in Hängematten übernachten werden. |
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Tag 2. Dieser Tag bringt
uns die Vielfältigkeit der "Llanos" vor
Augen. Wir frühstücken auf
dem "Hato" (Bauernhof), danach
unternehmen wir einen Reitausflug in
eine unberührte Landschaft dabei
können wir Brüllaffen, Kaimane
und sicherlich eine riesige Vielfalt
von Vögeln in freier Wildbahn beobachten.
Nach dem Mittagessen und einer kleinen
Siesta unter dem Mangobaum starten wir
zu einer Safari um - mit etwas Glück
- die grösste Riesenschlange der
Erde, die Anakonda, oder einen Ameisenbären
aufzuspüren, dabei sehen wir wieder
unzählige Vögel, Kaimane und
auch Wasserschweine (das grösste
Nagetier der Welt). Übernachten
werden wir wieder bei unserer freundlichen
Familie auf dem Bauernhof.
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Tag 3. Mit einem Motorboot
sind wir unterwegs um Flussdelphine,
Schildkröten, Leguane, Affen und
viele Vögel zu beobachten. Ein Nebenfluss
des Apure bietet uns dabei einen herrlichen
Einblick in diese fast noch unberührte
Natur, wo man auch noch die grössten
Fischotter der Welt, den Nutria, antreffen
kann. Nach der Mittagspause steht eine
weitere Safari auf dem Program um nochmals
Fauna und Flora zu geniessen, danach
gehen wir zum Piranhas-Angeln die wir
dann als Abendessen zubereitet serviert
kriegen.
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Tag 4. Der vierte Tag
ist der eigentliche Rückreisetag nach
Mérida. Für einige heisst es
dann schon Abschied nehmen. Denn die Möglichkeiten
sind ausgezeichnet von "Mantecal" Richtung "San
Fernando de Apure" einen Bus zu nehmen
und Richtung "Puerto Ayacucho" (Amazonas)
oder "Ciudad Bolivar" (Gran Sabana,
Tafelberge) weiterzureisen. Die anderen
reisen zurück nach "Mérida" oder
lassen sich in "Barinas" auf
den Bus nach "Valencia" (Küste)
oder "Caracas" bringen. Die Möglichkeiten
zu fliegen oder anschliessend die Tour
Kombination anzuhängen ist auch vorhanden.
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